Ursprung der Wildnispädagogik
Die moderne Wildnispädagogik hat ihre Wurzeln in Nordamerika.
Menschen wie Tom Brown Jr. (Schüler von Grandfather Stalking Wolf) und später die Wilderness Awareness School (Jon Young) begannen, Wissen indigener Kulturen über Naturbeobachtung, Spurenlesen und Naturverbindung weiterzugeben.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht Technik, sondern Wahrnehmung.
Viele dieser Ansätze wurden später auch in Europa aufgegriffen und weiterentwickelt.
Naturverbindung
In der Wildnispädagogik spricht man von Kernroutinen der Naturverbindung.
Das sind einfache Praktiken, die helfen, wieder in Beziehung mit der Natur zu kommen.
Zum Beispiel:
- beobachten
- lauschen
- Spuren entdecken
- Zeit draußen verbringen
Dabei geht es nicht darum, etwas richtig zu machen.
Es geht darum, wieder aufmerksam zu werden – für die Natur und für sich selbst.
